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Über die Initiative Label2020

Das Projekt Label2020 (Laufzeit Sommer 2019 bis Ende 2022) soll die effiziente und effektive Einführung des neuen Energielabels kommunikativ unterstützen. Laut EU-Kommission kennen und nutzen heute rund 85 Prozent der europäischen Verbraucher*innen das Energielabel beim Gerätekauf. Damit das Label eine Erfolgsgeschichte bei der Kaufentscheidung bleibt, hat sich die Europäische Kommission entschieden, ab März 2021 die aktuellen Effizienzklassen A+++ bis D neu zu ordnen. Um für Verbraucher*innen wieder mehr Transparenz und Übersichtlichkeit zu schaffen werden die Effizienzklassen auf dem Energielaben auf die Klassen A bis G reduziert. Das bedeutet, dass alle +-Klassen entfallen. Zudem werden die Geräte anhand festgelegter Parameter neu bewertet und den neuen Klassen (A-G) zugeordnet.

Die Österreichische Energieagentur koordiniert das von der Europäischen Kommission geförderte Projekt. Es wird gemeinsam mit 21 verschiedenen Partnern in 16 EU-Mitgliedsstaaten durchgeführt. Eine Liste mit allen Europäischen Partnern finden sie hier. In Deutschland sind für die Händleransprache der Handelsverband Deutschland - HDE e.V. und die adelphi research gemeinnützige GmbH zuständig. Die Verbraucherkommunikation zum neuen Energielabel übernimmt hierzulande die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online.

Folgende Ziele hat das „Label 2020“-Projekt:

  • Verbraucher*innen und Facheinkäufer*innen werden durch Informationskampagnen, Dienstleistungen und Beratungsangebote unterstützt.
  • Händler*innen wird aufgezeigt, wie die neu skalierten Label korrekt und effizient am Point of Sale und im Onlinehandel eingesetzt werden können.
  • Hersteller werden dabei unterstützt, ihre Produkte korrekt zu labeln und mit Produktinformationen zu versehen. 
  • Multiplikatoren und Stakeholder werden bei der Umsetzung des Projektes eingebunden, um die Informationsverbreitung für das neue Energielabel mithilfe von nationalen Kampagnen, Initiativen und Programmen zu fördern.

Zielgruppen und Produkte der Initiative

Die Label2020 Initiative richtet sich an Verbraucher*innen, Facheinkäufer*innen, Beschaffer*innen, Händler*innen, Hersteller (-verbände) sowie Multiplikatoren und Medien. Diese Gruppen werden zielgruppenspezifisch mit eigenen Informationsmaterialien über alle relevanten Kommunikationskanäle (online und offline) angesprochen. Im Rahmen des Projektes werden beispielsweise mobile und web-basierte Beratungstools, Druckmaterialien wie Flyer und Guidelines, Beschaffungskriterien oder E-learning Kurse entwickelt und den Zielgruppen zur Verfügung gestellt.

Anlaufstellen auf EU-Ebene und in Deutschland für Label2020

Konsortialführer des Projektes Label 2020 ist die Österreichische Energieagentur. Die Europäische Projektwebseite finden Sie unter www.label2020.eu

Für Fragen rund um den Handel wenden Sie sich bitte an den Handelsverband Deutschland - HDE e.V. und die adelphi research gemeinnützige GmbH. Die Website der Label2020 Initiative für die Händleransprache in Deutschland finden Sie unter der URL: https://de.label2020.eu/

Die Verbraucherkommunikation in Deutschland erfolgt über die Website www.stromspiegel.de. Ansprechpartner für die Stromspiegel-Website und den Verbraucher-Bereich der Initiative Label2020 ist co2online. Hier können Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

Förderung im Rahmen von Horizon 2020

Die Initiative Label2020 wird von der Europäischen Kommission innerhalb des Programms „Horizon 2020" unter der Zuwendungsvereinbarungsnummer 847062 gefördert. „Horizon 2020" ist das Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation. Als Förderprogramm zielt es darauf ab, EU-weit eine wissens- und innovationsgestützte Gesellschaft und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft aufzubauen sowie gleichzeitig zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Um gezielt in die Gesellschaft wirken zu können, setzt das Programm Schwerpunkte und enthält einen umfassenden Maßnahmenkatalog.

Die alleinige Verantwortung für den Inhalt dieser Webseite liegt bei den Autor*innen. Sie gibt nicht unbedingt die Meinung der Europäischen Union wieder. Weder die EASME noch die Europäische Kommission übernehmen Verantwortung für jegliche Verwendung der darin enthaltenen Informationen.