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Ökostrom-Vergleich: echte Ökostromanbieter finden

Ökostrom ist in der Regel günstiger als die Grundversorgung. Daher werden die umweltfreundlichen Tarife immer beliebter. Wirklich grün sind allerdings nur Anbieter von echtem Ökostrom, daneben gibt es viele, die nur scheinbar Strom aus erneuerbaren Energien anbieten. Unsere Ökostrom-Suche zeigt Ihnen Tarife, mit denen Sie wirklich etwas zum Klimaschutz beitragen!

Tarifsuche: Wie finde ich einen echten Ökostrom-Anbieter?

Unser Ökostrom-Vergleich hilft Ihnen dabei, einen passenden Tarif für Ihre Region zu finden. Die Ergebnisse enthalten ausschließlich echte Ökostromanbieter. Sie können entweder einen Ökostrom-Preisvergleich durchführen oder nach bestem Klima-Score filtern. Die Suche wird von unserem Partner Switch for Climate bereitgestellt.

Im nachfolgenden Artikel erfahren Sie alle wichtigen Hintergrundinfos zum Thema echter Ökostrom und warum er für den Klimaschutz so wichtig ist!

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Ersparnis für durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt im Einfamilienhaus durch Ökostrom statt Grundversorgung: rund 105 Euro im Jahr
  • 90 Prozent weniger CO2-Emissionen durch Ökostrom
  • für echten Ökostrom auf ok-Power-Siegel und Grüner-Strom-Label achten
  • zweifelhafte Labels und Zertifikate meiden, auch bei Ökogas

Was ist eigentlich echter Ökostrom?

Mit dem Begriff Ökostrom wird elektrische Energie bezeichnet, die aus erneuerbaren Energiequellen stammt – also beispielsweise Wind-, Solar- oder Wasserkraftanlagen. Im Gegensatz zu Strom aus Kohle oder Erdgas entsteht beim Erzeugen von Ökostrom weniger CO2. Deshalb ist Ökostrom ein wichtiger Baustein für den Klimaschutz in Deutschland.

Aufgrund des Emissionshandels ist es jedoch möglich, dass Stromanbieter Ökostrom verkaufen können, obwohl sie diesen gar nicht produzieren – und ihr Strom demnach auch nicht öko ist. Der Ausbau erneuerbarer Energien wird mit diesen Tarifen nicht unterstützt. Für Verbraucher*innen ist es auf den gängigen Vergleichsportalen nur schwer möglich, die echten Ökostrom-Anbieter zu erkennen.

Ökostrom-Anteil im deutschen Strommix

Der Anteil an Ökostrom im GesamtstrommixIn betrug 2020 in Deutschland 45 Prozent. Dieser Anteil wächst seit Jahren stetig.

Eine detailliertere Übersicht über die aktuellen und vergangenen Anteile von Ökostrom bei der Stromerzeugung in Deutschland bieten die Energy Charts des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE).

Wie viel CO2 vermeidet Ökostrom?

Mit einem Wechsel zu Ökostrom können Sie Ihren CO2-Fußabdruck deutlich reduzieren: Um 90 Prozent und mehr sinken die Emissionen durch Ökostrom im Schnitt. 

In den folgenden Tabellen sehen Sie, wie viel CO2 Sie durch den Wechsel zu durchschnittlichem Ökostrom bei Ihrer Haushaltsgröße vermeiden können (basierend auf den mittleren Verbrauchswerten pro Jahr aus dem Stromspiegel).

Vergleich: durchschnittliche CO2-Reduktion durch Ökostrom in der Wohnung

Personen im Haushalt:12345
kg CO2 durch konventionellen Strom6109351.1701.2151.405
kg CO2 durch Ökostrom4065808595
Einsparung CO2 in kg5708701.0901.1301.310

Vergleich: durchschnittliche CO2-Einsparung durch Ökostrom im Ein- oder Zweifamilienhaus

Personen im Haushalt:12345
kg CO2 durch konventionellen Strom1.0751.4051.6401.8702.340
kg CO2 durch Ökostrom7595110130160
Einsparung CO2 in kg1.0001.3101.5301.7402.180

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CO2 pro Kilowattstunde Strom

Bei einer Kilowattstunde (kWh) fallen unterschiedliche Mengen CO2 in Gramm (g) an – je nachdem aus welcher Energiequelle der Strom stammt. Für den konventionellen Strommix von 2019 hat das Umweltbundesamt (UBA) einen CO2-Ausstoß von 401 Gramm pro Kilowattstunde Strom berechnet.

Für die Energiequellen von Ökostrom können die CO2-Emissionen sehr unterschiedlich ausfallen. Das zeigen Beispiele mit Zahlen des Umweltbundesamts (inklusive Vorkette laut Marktanalyse Ökostrom II von 2019):

  • 2,7 g CO2 je kWh für Ökostrom aus Wasserkraft
  • 4,4 g CO2 je kWh für Ökostrom aus Windenergie auf See
  • 8,8 g CO2 je kWh für Ökostrom aus Windenergie an Land
  • 55,7 g CO2 je kWh für Ökostrom aus Photovoltaik
  • 67,8 g CO2 je kWh für Ökostrom aus Biomethan

Je nach Anbieter oder Tarif sind die Anteile des Ökostroms unterschiedlich groß. Wie sich der Strommix bei einigen Anbietern von echtem Ökostrom aufteilt, sehen Sie weiter unten. Für Wasserkraft liegen sie beispielsweise zwischen 46,5 und 100 Prozent.

Ist Ökostrom teurer als herkömmlicher Strom?

105 Euro

So viel kann eine 4-köpfige Familie im Einfamilienhaus jährlich durch den Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter sparen. Zusätzlich werden im Schnitt rund 1.870 kg CO2 vermieden.

105

Kurz gesagt: häufig nicht. Viele Haushalte in Deutschland könnten durch den Wechsel zu Ökostrom jeden Monat sogar Geld sparen. Denn sie beziehen noch immer Strom vom örtlichen Grundversorger – und der gehört in der Regel zu den teuersten Stromanbietern.

Laut Monitoring-Bericht der Bundesnetzagentur von 2020 lag der durchschnittliche Einzelhandelspreis für Haushaltskunden bei 32,05 Cent pro Kilowattstunde aus dem deutschen Strommix. Für Ökostrom lag er hingegen bei 31,66 Cent. Ein 4-Personen-Haushalt in einem Einfamilienhaus kann bei einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 4.000 kWh pro Jahr etwa 105 Euro sparen, wenn statt der Grundversorgung Ökostrom bezogen wird.

Dass die Grundversorgung meist teurer ist, gilt übrigens auch für Erdgas. Ein Wechsel des Anbieters ist hier ebenfalls möglich und eine klimafreundliche Alternative gibt es auch: Ökogas.

Was ist Ökogas?

Ökogas ist Gas aus erneuerbaren Energien. Es stammt meist aus der Vergärung von Biomasse wie Abfällen oder nachwachsenden Rohstoffen; zunehmend auch mit Überschüssen aus Windkraft-Strom („Power to Gas“). Wie beim Ökostrom lassen sich mit Ökogas die CO2-Emissionen deutlich senken. Es wird auch als Biogas oder Bioökogas bezeichnet. Wegen der vergleichsweise hohen Kosten wird Ökogas häufig nur mit einem Anteil von 10 oder 20 Prozent angeboten; der Rest ist dann herkömmliches Erdgas. Wie bei Ökostrom ist Vorsicht bei der Herkunft geboten: Denn auch hier kann aus herkömmlichem Erdgas durch Zertifikate Ökogas werden – oder es werden herkömmliche Monokulturen oder Massentierhaltung genutzt. Als empfehlenswert gelten zum Beispiel die Anbieter Greenpeace Energy, Naturstrom und Polarstern.

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Welcher Ökostrom-Anbieter ist wirklich öko?

Im Vergleich zum Prädikat „Bio“ bei Lebensmitteln ist „Öko“ beim Strom kein geschützter Begriff. In vielen Ökostrom-Tarifen ist daher in Wirklichkeit gar kein echter grüner Strom drin. Möglich macht das vor allem der Handel mit Zertifikaten.

Über das sogenannte RECS (Renewable Energy Certificate System) erhält beispielsweise ein Produzent von regenerativen Energien in Norwegen Herstellerzertifikate für jede Megawattstunde des von ihm produzierten Stroms. Diese Zertifikate dürfen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums verkauft, aber jeweils nur einmal verwendet werden. Der norwegische Anbieter kann daher seine Ökostrom-Zertifikate an einen deutschen Kohlestrom-Anbieter verkaufen. Der deutsche Kohlestrom-Produzent wird damit zum Ökostrom-Anbieter und kann Ökostrom verkaufen – obwohl er selbst ausschließlich Strom aus Kohle produziert.

Das ist bei vielen der über 10.000 Ökostrom-Tarife der Fall, die direkt oder über Tochterunternehmen, Beteiligungen und ähnliches zu den größten deutschen Stromproduzenten gehören. Laut Bundesnetzagentur waren im Jahr 2019 fünf Stromriesen für 70 Prozent des in Deutschland produzierten Stroms verantwortlich, der vor allem aus Kohle- und Atomkraftwerken stammt – trotz ihres Angebots an Ökostrom-Tarifen.

Ökostrom-Anbieter im Vergleich: Wer nutzt welches Label?

Um sicherzugehen, dass Sie mit Ihren monatlichen Abschlagszahlungen für Strom die Energiewende und den Klimaschutz unterstützen, sollten Sie einen zertifizierten Ökostrom-Anbieter wählen. Die vom Bundesumweltamt empfohlenen Labels sind:

Diese beiden Labels garantieren Verbraucher*innen, dass der Anbieter eines Ökostrom-Tarifs den Ausbau der erneuerbaren Energien unterstützt. Zum Beispiel, indem er seinen Strom von Anlagen regenerativer Energien bezieht, die jünger als sechs Jahre sind oder indem er einen Teil seiner Einnahmen in den Ausbau der regenerativen Stromerzeugung investiert.

Mehr Informationen zu den Herstellerzertifikaten für Ökostrom bietet das folgende Video des Umweltbundesamtes, das in Deutschland das Herkunftsnachweisregister verwaltet:

Außer den beiden besonders empfehlenswerten Kennzeichnungen Grüner-Strom-Label und ok-Power-Label gibt es noch viele weitere Siegel für Ökostrom, um die sich Stromanbieter bemühen können. Doch viele Labels machen es eher schwer, die genaue Herkunft des Stroms zu erkennen, da sie auf unterschiedlichen Standards basieren. Neben dem ok-Power- und dem Grüner-Strom-Label sind vor allem die Labels EE01 und EE02 vom TÜV Süd und „Geprüfter Ökostrom“ TÜV Nord weithin als gut anerkannt. Doch selbst für diese Labels gelten unterschiedlich strenge Standards. Deshalb sind sie weniger empfehlenswert.

Ökostrom: Vergleich und Tests verschiedener Anbieter und Tarife

Neben einem Ökostrom-Preisvergleich gibt es viele weitere Vergleiche und Tests von Ökostrom-Anbietern und Tarifen. Hier finden Sie eine Auswahl:

  • Einen Ökostrom-Vergleich mit ok-Power- oder Grüner-Strom-Label zertifizierten Tarifen finden Sie auf der unabhängigen Vergleichsplattform EcoTopTen des Öko-Instituts.
  • Wer es ganz genau wissen will: In der Dezember-Ausgabe 2018 des Ökotest-Magazins werden die Anbieter von EcoTopTen zusätzlich dahingehend bewertet, ob sie neben den Ökostrom-Tarifen auch konventionelle Tarife anbieten.
  • Aktueller ist der Ökostrom-Test für das Januar-Heft 2021. Darin erläutern die Tester, warum Ökostromprodukte nicht automatisch die Energiewende voranbringen und erklären auch kurz, warum nur 10 der 69 getesteten Tarife mit „sehr gut“ abgeschnitten haben. Die Ergebnisse des Tests sind aktuell kostenpflichtig.
  • Kostenlos ist hingegen der Ökostromreport 2020 von Robin Wood. Die folgende Tabelle zeigt daraus einige Angaben zum Ökostrommix verschiedener Anbieter.

Strommix von Ökostrom-Anbietern im Vergleich

Strom­anbieterStromquelle(n)Ökostrom-Förderung
Bürgerwerke98,8 % Wasser
0,2 % Windkraft
1,0 % Photovoltaik
0,5 Cent je kWh
EWS Schönau89,9 % Wasser
10,0 % Windkraft
0,1 % Photovoltaik
0,5 bis 2,0 Cent je kWh
Green City Power92,0 % Wasser
7,0 % Windkraft
1,0 % Photovoltaik
0,7 Cent je kWh
Grün.Power87,0 % Wasser
9,0 % Windkraft
4,0 % Photovoltaik
1,6 Cent je kWh
Mann Strom100,0 % Wasser
0,0 % Windkraft
0,0 % Photovoltaik
0,5 bis 1,5 Cent je kWh
Naturstrom100,0 % Wasser
0,0 % Windkraft
0,0 % Photovoltaik
1,0 bis 2,0 Cent je kWh
Ökostrom+89,9 % Wasser
10,0 % Windkraft
0,1 % Photovoltaik
0,5 bis 2,0 Cent je kWh
Polarstern  100,0 % Wasser
0,0 % Windkraft
0,0 % Photovoltaik

1,0 Cent je kWh

 

Green Planet Energy45,5 % Wasser
53,3 % Windkraft
0,1 % Photovoltaik
0,6 bis 1,45 Cent je kWh
Strom von Föhr100,0 % Wasser
0,0 % Windkraft
0,0 % Photovoltaik

0,5 Cent je kWh

 

Quelle: Robin Wood (Ökostromreport 2020)

Achtung: Etikettenschwindel bei der Stromkennzeichnung

Jeder Stromanbieter muss die Zusammensetzung seines Stroms in der Stromkennzeichnung offenlegen. Rechnerisch wird dabei allen Stromanbietern ein Anteil Ökostrom aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz zugewiesen. Brüstet sich ein Anbieter mit „Ökostrom finanziert aus der EEG-Umlage“, handelt es sich nicht etwa um von ihm produzierten oder über Herkunftszertifikate erworbenen Ökostrom. Sondern es ist lediglich ein Anteil regenerativen Stroms aus dem deutschen Strommix.

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Ökostrom und Energiewende: Was sind das EEG und die EEG-Umlage?

(c) inf1783 / unsplash.com

Laut Klimaschutzplan 2050 will Deutschland bis zum Jahr 2050 weitgehend treibhausgasneutral werden. Und bereits bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen um mindestens 55 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 sinken. Eine der wichtigsten Voraussetzungen, damit dieses Ziel erreicht werden kann, ist eine vollständige Energiewende in Deutschland – also das Abschalten klimaschädlicher Kohlekraftwerke sowie eine Stromproduktion aus 100 Prozent erneuerbaren Energien.

Das im Jahr 2000 in Kraft getretene Gesetz für den Ausbau der erneuerbaren Energien, kurz Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), soll diesen Ausbau fördern. Über das EEG erhielten Ökostrom-Erzeuger bisher für einen Zeitraum von meist 20 Jahren einen staatlich festgelegten Preis für jede Kilowattstunde Strom. Dieser Preis lag in der Regel über dem Börsenstrompreis, um die Produktion von Windenergie und Co. attraktiv zu machen und um den Erzeugern einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den etablierten Anbietern fossiler Energien zu gewähren.

So klappt der Wechsel zu Ökostrom: 5 Tipps

1. Keine Angst vor Stromausfall

Das Wichtigste zuerst: Wenn Sie Ihren Stromanbieter wechseln, müssen Sie keinen Blackout im Haushalt befürchten. Selbst wenn es Probleme beim Ummelden geben sollte, ist der lokale Versorger verpflichtet, Sie weiter mit Strom zu versorgen. Das gilt übrigens auch, wenn ein Anbieter pleite geht.

2. Echter Ökostrom statt Graustrom

Achten Sie bei der Wahl eines Ökostrom-Anbieters auf die Zertifikate ok-Power- oder Grüner-Strom-Label oder lesen Sie aufmerksam die Stromkennzeichnung des Stromanbieters Ihrer Wahl. So gehen Sie sicher, dass Ihr neuer Stromanbieter tatsächlich zu 100 Prozent regenerativen Strom vertreibt, sich für die Energiewende einsetzt und sich nicht nur hinter einigen grünen Worten versteckt. Anbieter von echtem Ökostrom finden Sie auch mit unserer Ökostrom-Suche.

3. Kurze Laufzeiten und Kündigungsfristen

Bei besonders günstigen Strom-Discountern sind Sie oft für 12 oder 24 Monate an Ihren Vertrag gebunden. Achten Sie deswegen auf kurze Mindestvertragslaufzeiten von 3 bis maximal 6 Monate und kurze Kündigungsfristen – die meisten Anbieter von echtem Ökostrom sind diesbezüglich empfehlenswert.

4. Keine Vorauskasse und Strompakete

Einige Stromanbieter bieten für Vorkasse-Zahlungen besonders gute Konditionen an. Vorsicht vor solchen Deals: Sollte der Energielieferant in Konkurs gehen, könnten im Voraus geleistete Zahlungen verfallen – und Sie müssten noch einmal für den Strom bezahlen. Bei Paketangeboten ist oft nur die vereinbarte Menge vergleichsweise günstig. Wer zusätzliche Kilowattstunden Strom verbraucht, zahlt oft kräftig drauf. Wer weniger verbraucht, bekommt meist kein Geld zurück.

5. Preisvergleich: Preisgarantie, Prämien und Bonus unter der Lupe

Lockt ein Anbieter mit Preisgarantien, Prämien oder speziellen Boni, sollten Sie beim Preisvergleich genauer hinschauen. Die Garantie sollte möglichst viele Bestandteile des Preises, wie Steuern und Abgaben, umfassen und außerdem für die komplette Vertragslaufzeit gelten. Der Bonus wird meist nur im ersten Jahr angerechnet. Andere Angebote sind deswegen langfristig oft günstiger. Endet der Vertrag vorzeitig, zum Beispiel wegen einer Sonderkündigung nach einer Preiserhöhung, wird der Bonus meist komplett gestrichen. Bei Online-Preisvergleichen für Ökostrom sollten Sie deshalb auf die entsprechenden Suchoptionen achten (Bonus, Preisgarantie etc.).

Weniger Emissionen durch Ökostrom – muss ich trotzdem Strom sparen?

Der Umstieg auf Ökostrom kann die persönliche Klimabilanz deutlich verbessern. Aber: Aus der Steckdose fließt faktisch noch so lange Graustrom, bis die gesamte deutsche Stromproduktion auf erneuerbare Energien umgestellt ist. Denn geliefert wird meist vom nächstgelegenen Kraftwerk. Daher ist die klimafreundlichste Kilowattstunde Strom immer noch die, die nicht verbraucht wird.

Ist Ihr Stromverbrauch auch zu hoch?

In wenigen Sekunden den eigenen Verbrauch berechnen und sehen, wie viel Sie sparen können. Durchschnittliches Sparpotenzial: 320 Euro pro Jahr und Haushalt.

Autorinnen: Anne Weißbach, Laura Wagener (Freie Redakteurin)

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