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Stromverbrauch Staubsauger: Vergleich & Tipps zum Kauf

Ohrenbetäubende Staubsauger, klapprige Kochherde, tropfende Waschmaschinen: Elektrogeräte verbrauchen Strom, belasten die Umwelt und sind trotzdem unverzichtbar. Was tun? In der Reihe „Unter Strom“ erzählen unsere Autor*innen, warum es auch für bekennende Klimaschützer*innen nicht immer leicht ist, sich von alten Stromfressern zu trennen. Heute berichtet unser Autor Minh Duc Nguyen über die überraschende Alternative für seinen teuflisch lauten Staubsauger AEG Vampyr.

Ist Ihr Stromverbrauch auch zu hoch?

In wenigen Sekunden den eigenen Verbrauch berechnen und sehen, wie viel Sie sparen können. Durchschnittliches Sparpotenzial: 320 Euro pro Jahr und Haushalt.

(c) Minh Duc Nguyen

„Kannst du bitte die Tür zumachen?“, schreie ich aus vollem Halse in Richtung Flur.

„Waas? Komm d h heer. Versteh dch niiicht!“, ertönt es abgehackt.

"Die Tür zumachen!“, versuche ich ein letztes Mal in derselben Lautstärke.

Bis auf das ohrenbetäubende Grundrauschen passiert eine Weile nichts. Dann steht mein Sohn vor mir und fragt, was ich denn möchte. Daraufhin bitte ich ihn, die Tür zuzumachen, damit ich wieder „in Ruhe“ arbeiten kann. So viel zum Thema Lautstärke eines Staubsaugers. Wie viel Dezibel ein solches Gerät während des Betriebs optimalerweise erzeugen darf, dazu später. Vorerst möchte ich auf den Faktor eingehen, der bei mir das allerschlechteste Gewissen verursacht: die Leistung.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

  • ineffiziente Staubsauger verbrauchen bis zu doppelt so viel Strom wie effiziente Modelle
  • Stromverbrauch von Staubsaugern einfach zu berechnen
  • Staubsauger mit Beutel besser geeignet für Allergiker
  • Saugroboter laut Tests kein Ersatz, sondern nur Ergänzung für Bodenstaubsauger

Watt & Leistung: Merkmale eines stromsparenden Staubsaugers

(c) unsplash | the creative exchange

Braucht ein guter Staubsauger eine möglichst hohe Wattzahl? Laut Stiftung Warentest ist das nicht der Fall. Wichtig für die Saugleistung ist vielmehr die Gesamtkonstruktion: von der Düse über die Führung des Luftstroms und die Filtertechnik bis hin zur Dichtigkeit des Gehäuses.

Eine hohe Wattzahl sagt nämlich rein gar nichts darüber aus, ob ein Gerät eine hohe Saugleistung aufweist oder nicht“, heißt es auf der Webseite eines namhaften Herstellers. In der Tat: Staubsauger mit einem besonders potenten Motor machen sich allenfalls auf der Stromrechnung bemerkbar: Sparsame Staubsauger mit einer Leistungsaufnahme von 700 Watt sind ausreichend. Sie sorgen für Stromkosten in Höhe von etwa 10 Euro im Jahr, wenn sie einmal in der Woche im Einsatz sind. Ein vergleichbarer alter Bodenstaubsauger mit 1.400 Watt kommt auf durchschnittlich 20 Euro pro Jahr.

AEG Vampyr: der teuflisch laute Staubsauger

Beim Verfassen des letzten Absatzes muss ich fast heulen. Denn mein uralter AEG Staubsauger hat nicht 1.400, nicht 1.900, sondern sage und schreibe 2.300 Watt Leistung! Im Vergleich: Das aktuelle Modell AEG VX7-2-IW-S, das in den Tests sehr gut abgeschnitten hat, bringt es gerade mal auf maximal 650 Watt. Übernommen habe ich meinen Staubsauger von meinem ehemaligen Mitbewohner – zu Zeiten von gebrannten CDs, ICQ und StudiVZ. Wie viel Stromkosten er pro Jahr verursacht, habe ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgerechnet. Dabei ist es fast kinderleicht, es herauszufinden:

Staubsauger: Stromverbrauch berechnen

Mit dieser Formel lassen sich der Stromverbrauch und die Stromkosten von Staubsaugern einfach berechnen:

Stromverbrauch = Leistungsaufnahme in kW x Gebrauch in Stunden am Tag (h) x Nutzungstage im Jahr

Haben Sie erst einmal den Stromverbrauch ermittelt, müssen Sie ihn nur noch mit dem aktuellen Strompreis multiplizieren.

Beispiel: Wenn ein Staubsauger eine Leistungsaufnahme von 700 Watt (entspricht 0,7 kW) hat und einmal in der Woche für 1 Stunde genutzt wird, ergibt sich folgender Stromverbrauch:

0,7 kW x 1 Stunde x 50 Tage im Jahr = 35 kWh

Multipliziert mit dem Strompreis (35 kWh x 0,318 Euro) ergibt das 11,13 Euro Stromkosten im Jahr.

Welche Stromkosten mein AEG Vampyr verursacht

In meinem Fall sieht die Berechnung wie folgt aus:

2,3 kW x 1 Stunde x 50 Tage im Jahr = 115 kWh.

Multipliziert mit dem Strompreis (115 kWh x 0,318 Euro) ergibt das 35,57 Euro Stromkosten im Jahr!

115 kWh. Das ist fast so viel wie der Verbrauch meines alten, stromhungrigen Kühlschranks namens Altus! Angesichts dieses himmelschreienden Wertes bleibt mir keine andere Wahl, als mich nach Alternativen umzusehen – auch wenn der Austausch eines alten Geräts bei dieser vergleichsweise geringen Einsparung nicht wirklich lohnt. Aber nichts zu tun wäre die größere Sünde für einen Klimaschützer.

Einen neuen Staubsauger kaufen – das sollten Sie beachten

Das Wichtigste vorab: Wenn Sie sich für einen neuen Staubsauger interessieren, machen Sie sich auf die Vielzahl gefasst. Je nach Ausschlusskriterien gibt es gut und gern 1.000 Modelle. Überlegen Sie sich am besten vorher, welchen Anforderungen das Gerät in Ihrem Zuhause gerecht werden muss und welche Staubsauger-Art Sie bevorzugen. Folgende Fragen sollten Sie sich vor dem Kauf stellen:

Welche Böden sollen hauptsächlich gesaugt werden?

(c) pixabay | jarmoluk

Haben Sie zu Hause mehr Hartböden wie Parkett, Laminat und Fliesen oder eher Teppiche? Neue Staubsauger werden in der Regel mit unterschiedlichen Bürsten/Düsen geliefert. Welche Bürste/Düse Sie für welchen Untergrund verwenden sollten, entnehmen Sie am besten der Bedienungsanleitung. Diese kann meist vorab auf der Herstellerseite heruntergeladen werden.

Staubsauger-Aufsätze für Fugen, Ecken oder Polstermöbel vorhanden?

Damit Sie mit Ihrem Staubsauger auch schwer zu erreichende Ecken und Kanten säubern oder beispielsweise das Sofa von Tierhaaren befreien können, sollten Sie die Aufsätze eines Staubsaugers unter die Lupe nehmen. Sind die nötigen Aufsätze vorhanden und sinnvoll verarbeitet? Gibt es eine praktische Lösung zum einfachen Anbringen und Aufbewahren? Nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie die Erfahrungsberichte von anderen Nutzer*innen oder die Ergebnisse der Stiftung Warentest.

Bodensauger oder Standsauger?

Von kleinen Handsaugern bis zum Aschesauger oder Dampfsauger – in der Welt der Staubsauger haben Sie die Qual der Wahl. Die gängigsten Arten sind der klassische Bodenstaubsauger und der Standstaubsauger. Beide Staubsauger-Arten gibt es mit oder ohne Beutel – und mit einem Akku oder einem Stromkabel.

Staubsauger mit oder ohne Beutel?

Ob mit Beutel oder beutellos – gute und saugkräftige Staubsauger gibt es in beiden Ausführungen. In dieser Tabelle haben wir die Vor- und Nachteile von konventionellen Staubsaugern und ihren beutellosen Kollegen aufgelistet:

Staubsauger mit BeutelStaubsauger beutellos
Vorteile
  • Beutel müssen selten gewechselt werden
  • kein Reinigen des Innenraums notwendig
  • saubere Entsorgung des aufgesaugten Staubs
  • teilweise günstiger in der Anschaffung
  • teilweise gründlichere Saugleistung
  • wartungsarm
  • keine zusätzlichen Kosten in Betrieb
  • umweltfreundlich durch Müllvermeidung
  • oft stylisches, modernes Design
  • leichter und kleiner durch kompakte Bauweise
Nachteile
  • zusätzliche Kosten für Beutel
  • Zeitaufwand bei der Suche nach dem richtigen Staubsaugerbeutel
  • produziert Müll
  • mitunter Saugkraftverlust bei vollen Beuteln
  • in der Regel größer und schwerer
  • mitunter Saugkraftverlust bei voller Staubbox
  • beim Entleeren wird Teil des eingefangenen Staubs aufgewirbelt
  • bei Zyklon-Technik vergleichsweise laut in Betrieb
  • Innenraum muss regelmäßig gereinigt werden, sonst Saugkraftverlust

Da beutellose Staubsauger regelmäßig gereinigt werden müssen und beim Entleeren ein Teil des eingesaugten Staubs aufgewirbelt wird, sollten Allergiker*innen zu einem Beutel-Staubsauger greifen. In Haushalten, in denen häufig und viel gesaugt wird, macht sich hingegen ein beutelloser Staubsauger bezahlt, da sonst hohe Extra-Kosten durch einen häufigen Beutelwechsel anfallen.

(c) pixabay

Was ist ein Zyklon-Staubsauger?

Die meisten beutellosen Staubsauger basieren auf dem Zyklon-Prinzip. Dabei wird der eingesaugte Staub und Schmutz in einen Zylinder im inneren des Staubsaugers geleitet, in dem eine künstliche Windhose (Zyklon) erzeugt wird. Dank der Fliehkraft landet der Schmutz an den Wänden des Zylinders und fällt dann auf den Boden des Auffangbehälters.

Allergie: Filtertechnik gut genug?

Für Hausstaub-Allergiker*innen ist es wichtig, dass in der Abluft eines Staubsaugers möglichst wenig Staub enthalten ist. Das ist vor allem bei Beutelstaubsaugern der Fall. Zudem lässt sich hier der Staub meist hygienischer als bei beutellosen Bodenstaubsaugern entsorgen. Neben der Menge des entweichenden Staubs spielt auch die Größe der Abluft-Teilchen eine wichtige Rolle. Allergiker*innen sollten daher auf die Qualität des Filtersystems achten. Sehr gute Filter, die mehr als 99 Prozent aller Staubpartikel zurückhalten, tragen den Namen HEPA oder ULPA. Gute Filter, die immerhin mehr als 85 Prozent zurückhalten, werden mit dem Titel EPA bezeichnet.

(c) pixabay | sweetlouise

Merkmale eines Staubsaugers für Allergiker*innen

Ein Staubsauger für Allergiker*innen sollte einen entsprechenden HEPA-Filter besitzen. Wichtig ist, die Filter jedes halbe Jahr zu waschen oder auszutauschen. Staubsauger mit Wasserbehälter sollen nach jeder Verwendung gereinigt werden. Versprechen des Herstellers wie „Clean-Air-Filter“ entsprechen keiner offiziellen Normierung und sind daher mit Vorsicht zu genießen

Egal, wie Sie sich entscheiden: Werfen Sie vor dem Kauf einen Blick auf das Fassungsvermögen des Staubsaugers Ihrer Wahl. Die Staubbox eines beutellosen Staubsaugers sollte mindestens zwei Liter fassen. Bei einem Beutelstaubsauger sollte das Fassungsvermögen mindestens drei Liter fassen.

Mit Akku oder Kabel?

Der Vorteil von Akku-Staubsaugern: Auch entlegene Bereiche des Haushalts sowie Treppen können problemlos erreicht werden. Im aktuellen Test der Stiftung Warentest konnten sogar zwei der getesteten Akku-Sauger überzeugen. Für den regelmäßigen Gebrauch im Haushalt sind aber nach wie vor Kabel-Staubsauger zu empfehlen, da sie in puncto Effizienz einfach besser sind. Achten Sie darauf, dass das Kabel für Ihre Zwecke lang genug ist. Im Schnitt beträgt die Kabellänge um die sieben Meter.

Akkustaubsauger gegen Sauger mit Kabel. Wo liegen die Stärken und wo die Schwächen? Die Stiftung Warentest ist diesen Fragen nachgegangen und hat die Ergebnisse in diesem Video zusammengefasst:

Staubsauger kaufen in Pandemiezeit

Wie Sie erkennen können, gibt es auf dem Weg zu Ihrem Traumstaubsauger viele Fragen zu klären. In der Vergangenheit konnte jede/r in ein Fachgeschäft gehen und sich beraten lassen. Das ist mit der Pandemie etwas schwieriger geworden. Persönliche Beratung und ausgiebiges Testen vor Ort sind kaum möglich. Damit Sie trotzdem nicht die Katze im Sack kaufen, sollten Sie auf folgende Tipps achten:

  • Lesen Sie Kundenrezensionen zu den infrage kommenden Staubsaugern in Ruhe durch.
  • Erkundigen Sie sich bei Freund*innen und Verwandten nach aktuellen Erfahrungen.
  • Entscheiden Sie sich für einen der Testsieger in dem Bereich. Dann sind Sie in der Regel auf der sicheren Seite.
  • Wenn Ihnen die Energieeffizienz am wichtigsten ist, nutzen Sie die Produktsuche von EcoTopTen.

Staubsauger-Roboter – Alternative zum Staubsauger?

(c) pexels | Jens Mahnke

Staubsauger-Roboter, auch Saugroboter genannt, geben ein verlockendes Versprechen: ein allzeit sauberer Boden, ohne dass selbst dafür Hand angelegt werden muss. Die Geräte werden einfach auf den Fußboden gesetzt und saugen dann selbstständig den Boden, bis der Akku leer oder die Staubbox voll ist. Mithilfe eingebauter Sensoren erkennen die Bots Möbelstücke und Treppenstufen und umkurven diese selbstständig.

Für Familien mit Kindern eine willkommene Reinigungsergänzung

Doch wie gut sind Staubsauger-Roboter tatsächlich? Laut Stiftung Warentest eignen sich Saugroboter vor allem als ergänzendes Tool zu den klassischen Staubsaugern. Die Saugleistung der Roboter ist nicht mit der Leistung normaler Bodenstaubsauger zu vergleichen. Besonders auf Teppichboden schwächeln die Geräte. Die meisten schaffen es auch nicht um Kanten und in alle Ecken und lassen somit Teile des Bodens aus. Gerade auf hartem Untergrund und bei Familien mit Kindern oder Tieren kann ein Staubsauger-Roboter jedoch durchaus eine willkommene Reinigungsergänzung darstellen.

Staubsauger-Roboter gibt es ab etwa 200 Euro. Die Akku-Laufzeit beträgt etwa zwischen 60 und 90 Minuten – genug, um täglich ein Zimmer während der eigenen Abwesenheit durchsaugen zu lassen.

Kein Ersatz für AEG Vampyr – nur eine Ergänzung

(c) Minh Duc Nguyen

Wie eingangs erwähnt, lohnt es sich wirtschaftlich kaum, einen alten Staubsauger durch einen neuen zu ersetzen. Denn die Ersparnisse sind verhältnismäßig klein, erst recht, wenn der Strom vom eigenen Dach oder aus erneuerbaren Quellen kommt. In meinem Fall habe ich mich für die Anschaffung eines Saugroboters entschieden – und zwar aus mehreren Gründen:

  • Mit zwei Kleinkindern ist regelmäßiges Staubsaugen kaum möglich.
  • Die Wohnung ist nicht verwinkelt. Der Untergrund ist größtenteils Hartboden.
  • Die Kinderspielzeuge und andere Hindernisse lassen sich schnell beseitigen.
  • Der Saugroboter ist nicht so teuflisch laut wie der AEG Vampyr (zwischen 50 und 65 dB). Ich kann zur Not auch „in Ruhe“ arbeiten, während er seine Runden dreht.
  • Einer EU-Empfehlung zufolge sollte ein neuer Staubsauger auf einem Normteppich nicht lauter sein als 80 Dezibel. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Kühlschrank erreicht rund 50 dB, ein Fön kommt auf 80 dB.
  • Für die gründliche Reinigung ist nach wie vor der AEG Vampyr das Gerät der Wahl.

Das EU-Label für Staubsauger

Sicher haben Sie schon mal etwas über das EU-Label für Staubsauger gelesen: Bis Anfang 2019 durften Händler in der Tat nur Geräte auf den Markt bringen, die ein solches Label hatten. Auf dem Label waren unter anderem Informationen enthalten zu:

  • Hersteller- und Modellkennzeichnung
  • Energieeffizienzklasse
  • Stromverbrauch
  • Lautstärke in Dezibel

Nach einem neuen, bis heute geltenden Gerichtsurteil dürfen Händler seit dem 19. Januar 2019 wieder Staubsauger ohne EU-Label anbieten. Hintergrund war die Klage eines Herstellers, da die Tests aus seiner Sicht nicht unter realen Bedingungen durchgeführt wurden. Die EU-Kommission arbeitet an neuen Vorgaben. Einige von der EU-verordneten Anforderungen werden von den Herstellern trotzdem weitestgehend übernommen. Dazu gehören:

  • Leistungsaufnahme von maximal 900 W
  • jährlicher Stromverbrauch von maximal 43 kWh
  • Lärmbelastung von maximal 80 dB • Staubemission von höchstens 1 %
  • Mindesthaltbarkeit der Staubsaugermotoren von mindestens 500 Arbeitsstunden

Die Verordnung gilt grob gesagt für fast alle klassischen Bodenstaubsauger in der EU. Davon ausgenommen sind Nasssauger, kombinierte Nass- und Trockensauger, Akku-Staubsauger, Saugroboter, Industriestaubsauger, Zentralstaubsauger, Bohnermaschinen und Staubsauger für den Außenbereich.

Achten Sie beim Kauf auf die Eckdaten

Auch wenn das EU-Label nicht mehr gilt, achten Sie beim Kauf eines neuen Staubsaugers auf die oben genannten Eckdaten. Wo es möglich ist, testen Sie das gewünschte Modell vor Ort auf Handhabung und Wendigkeit. Schließlich werden Sie damit die nächsten acht bis zehn Jahre leben müssen – so lange dauert es im Schnitt, bis ein Staubsauger den Geist aufgibt.

(c) pixabay | stevepb

Stromsparende Staubsauger im Test: Wie viel Watt sind ausreichend?

Die Frage nach der Wattzahl spielt beim Kauf eines Staubsaugers schon immer eine wichtige Rolle. Im Jahr 2014 haben wir im Rahmen des Stromspiegels einen zweiwöchigen Staubsauger-Praxistest durchgeführt. 18 Testhaushalte haben sechs verschiedene Staubsauger mit weniger Watt ausprobiert. Im Mittelpunkt standen die subjektive Alltagstauglichkeit und der Vergleich mit älteren Geräten. Jeder Testhaushalt hat dazu ein Gerät erhalten; es fand also kein vergleichender Test statt. Um verschiedene Staubsauger miteinander zu vergleichen, empfehlen wir umfangreichere Tests wie die der Stiftung Warentest.

Staub­sauger-Test: 600 Watt aus­reichend

Bei der Saugleistung konnten die stromsparenden Geräte alle Tester*innen überzeugen – mit einer Leistung von nur 600 bis 1.000 Watt. Testsieger unseres Praxistests wurde sogar das Gerät mit der geringsten Wattzahl.

Autor*innen: Minh Duc Nguyen (mit Unterstützung von Laura Wagener)

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