Wir verwenden Cookies für den bestmöglichen Service für Sie. Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen Sie den Datenschutzbestimmungen zu und akzeptieren die Verwendung von Cookies. Alternativ können Sie die Einstellungen anpassen.

Energieberatung für Mieter, Vermieter und Eigentümer

Kennen Sie die größten Stromfresser in Ihrem Haushalt? Wissen Sie, wo die heimlichen Stromvergeuder stecken? Eine Energieberatung liefert Ihnen professionelle Antworten und Tipps auf alle Fragen rund um das Thema Strom. Passende Angebote gibt es für Mieter, Eigentümer und Vermieter. Für einkommensschwache Haushalte ist die Energieberatung häufig kostenfrei.

StromCheck: Stromverbrauch berechnen

Verbrauchen Sie zu viel Strom? Jetzt in wenigen Sekunden individuell berechnen.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Mieter, Vermieter und Eigentümer finden Stromspar-Beratung bei Verbraucherzentralen, Klimaschutz- und Energieagenturen & vielen Energieversorger
  • Beratung für einkommensschwache Haushalte: Stromspar-Check von Caritasverband und eaD & Basis-Beratung der Verbraucherzentrale
  • Energieberatung für Hauseigentümer: umfassender Gebäude-Check der Verbraucherzentrale
  • Strommessgeräte für einzelne Geräte bei Verbraucherzentrale und vielen Energie- und Klimaschutzagenturen entleihbar

Ob Mieter, Vermieter oder Eigentümer – in ganz Deutschland gibt es umfangreiche, oft kostenlose Beratungsmöglichkeiten, mit deren Hilfe Einsparpotenziale schnell ausgemacht werden können. In vielen Fällen ist es gerade die Summe kleinerer, meist wenig bekannter Maßnahmen, die jede Menge Strom und dadurch Geld sparen. Beratungsangebote finden Stromspar-Interessierte in ganz Deutschland bei vielen Stellen:

1. Energieberatung der Verbrauchzentralen

Von einer ersten telefonischen Beratung bis hin zur Energieberatung vor Ort bieten die Verbraucherzentralen eine große Bandbreite an Beratungsmöglichkeiten – sowohl für Mieter als auch für Eigentümer und Vermieter. In den rund 670 Beratungsstellen bundesweit ist auch eine persönliche Beratung möglich, die für etwa eine halbe Stunde fünf Euro kostet. Einkommensschwache Haushalte zahlen nichts. Stromverbrauch-Messgeräte können kostenlos ausgeliehen werden.

Zum Einstieg in das Thema Energiesparen zu Hause können Verbraucher den „Basis-Check“ der Verbraucherzentrale nutzen. Ein Energieberater besucht dabei für etwa eine Stunde den Haushalt und prüft den Strom-, Heizenergie- und Warmwasserverbrauch. Dank der Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium kostet dieser Service nur zehn Euro; auch hier sind einkommensschwache Haushalte von dem Entgelt befreit.

Wärmebild eine Hauses(c) Ingo Bartussek - Fotolia.com

DerGebäude-Check der Verbraucherzentrale Energieberatung richtet sich vor allem an Eigentümer. Neben dem Basis-Check enthält er eine Beurteilung der Haustechnik und der Gebäudehülle und prüft die Eignung für den Einsatz erneuerbarer Energien. Diese Beratung kostet 20 Euro (mit Ausnahme von Nordrhein-Westfalen), dauert etwa zwei Stunden und wird ebenfalls vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert.

Bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (NRW) ist die „Energieberatung zu Hause“ ab 60 Euro zu haben; eine halbstündige Beratung in der Beratungsstelle dank der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bereits für fünf Euro.

2. Stromspar-Check von Caritas und EaD

In Haushalten mit geringem Einkommen machen die Energiekosten einen erheblichen Anteil der Haushaltsausgaben aus. Steigende Strompreise können deshalb schnell große Löcher in das ohnehin knappe Budget reißen. Um in energieeffiziente Geräte investieren zu können, fehlen meist die Rücklagen. Hier setzt der „Stromspar-Check“ des Deutschen Caritasverbandes und des Bundesverbands der Energie und Klimaschutzagenturen an.

Professionell geschulte Stromspar-Berater besuchen die Kunden des Stromspar-Checks in Ihrem gewohnten Umfeld, prüfen vor Ort den Stromverbrauch und installieren kostenlose Sparhelfer. Darüber hinaus wird ein individueller Stromspar-Fahrplan entwickelt, der zeigt, mit welchen Verhaltensänderungen und sonstigen Stromspar-Tricks der Stromverbrauch reduziert werden kann.

In diesem Video sehen Sie, wie der Stromspar-Check abläuft (Dauer: 7:21 Min):

Der Erfolg der Stromspar-Check-Beratung kann sich sehen lassen, wie eine Auswertung der Aktion belegt: Ein durchschnittlicher Haushalt mit 2,5 Bewohnern und einem Jahresstromverbrauch von 2.928 Kilowattstunden spart durch die Soforthilfen 397 Kilowattstunden oder 107 Euro (berechnet mit 27 Cent/kWh) Stromkosten pro Jahr ein.

Stromspar-Check: Wer ist berechtigt?

Teilnahmeberechtigt sind Menschen, die Arbeitslosengeld II (ALG II), Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen. Die Anmeldung ist ganz einfach: Beim Stromspar-Check-Standort in Ihrer Nähe anrufen und einen Termin vereinbaren. Bundesweit beteiligen sich über 100 Städte und Gemeinden an der Aktion.

3. Energie- und Klimaschutzagenturen

Eine kostenlose Erstberatung zu Themen wie Stromsparen, erneuerbare Energien und Fördermöglichkeiten bieten viele Energie- und Klimaschutzagenturen an. In den Beratungsstellen können Verbraucher zudem Strommessgeräte ausleihen, um selbst zu überprüfen, welches Gerät der größte Stromfresser im Haushalt ist. Außerdem vermitteln die Energie- und Klimaschutzagenturen Experten wie qualifizierte Energieberater in Ihrer Umgebung.

4. Lokale Energieversorger

Beratung zuhause(c) iStock/GlobalStock

In den Kundenzentren vieler lokaler Energieversorger können sich Verbraucher zum Stromsparen beraten lassen. Zahlreiche Beratungsteams unterstützen Sie auch vor Ort bei Fragen zum Thema Energieeffizienz und Energieeinsparung. Dieser Service ist für Kunden in der Regel kostenlos. Einige Stadtwerke bieten einkommensschwachen Haushalten auch kostenlose Vor-Ort-Beratungen inklusive eines Energiespar-Pakets an. Nachfragen lohnt sich.

Postleitzahl-Suche nach Beratungen in Ihrer Nähe

Sie sind an einer Beratung vor Ort interessiert? Dann nutzen Sie die Expertensuche unter Stromsparberatung vor Ort.