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Verband kommunaler Unternehmen (VKU)

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt rund 1.500 Stadtwerke und kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft sowie Telekommunikation. Mit mehr als 280.000 Beschäftigten wurden 2018 Umsatzerlöse von rund 119 Milliarden Euro erwirtschaftet und mehr als 12 Milliarden Euro investiert.

Im Endkundensegment haben die VKU-Mitgliedsunternehmen große Marktanteile in zentralen Ver- und Entsorgungsbereichen:

  • Strom: 62 Prozent
  • Erdgas: 67 Prozent
  • Trinkwasser: 90 Prozent
  • Wärme: 74 Prozent
  • Abwasser: 44 Prozent

Hinzu kommt die Entsorgung von 31.500 Tonnen Abfall jeden Tag. Immer mehr kommunale Unternehmen engagieren sich außerdem im Breitbandausbau. 190 Unternehmen investieren pro Jahr über 450 Millionen Euro. Sie steigern jährlich ihre Investitionen um rund 30 Prozent. Beim Breitbandausbau setzen 93 Prozent der Unternehmen auf Glasfaser bis mindestens ins Gebäude.

Drei Fragen an Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer

Warum unterstützen Sie den Stromspiegel für Deutschland als Partner?

(c) VKU/Chaperon

Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer

Verbraucher*innen können durch Stromsparmaßnahmen eine Menge bewirken. Um das zu erreichen, müssen sie sensibilisiert werden. Hier setzt der Stromspiegel an: Er verschafft einfach und schnell mithilfe leicht aufbereiteter Informationen und pragmatischen Tipps einen Überblick über den individuellen Stromverbrauch.

Mit welchen Angeboten unterstützen Sie Verbraucher*innen bzw. Ihre Mitglieder beim Stromsparen?

Diesem Thema widmet sich die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) im VKU. Die ASEW bietet eine Reihe von Diensten an, die Mitglieder für die Kommunikation mit Privat- und Gewerbekunden nutzen können. Für Privatkund*innen sind das ASEW.EnergieHaus als virtuelles Beratungszentrum, Verbrauchschecks und eine interaktive Rechnungserklärung für das Internet sowie Energiespar-Broschüren im Angebot. Für Gewerbekunden steht neben zahlreichen Broschüren auch ein Gewerbe-EnergieHaus mit Stromspartipps zur Verfügung. Für Stadtwerke erweisen sich diese Instrumente bei ihrer Kundenberatung als sehr hilfreich.

Welchen Stromspar-Tipp empfehlen Sie?

Den einen Tipp gibt es nicht. Es ist immer ein Paket von Maßnahmen, das den Erfolg bringt. Mein Tipp für den Anfang ist jedoch, die Stromfresser im Haushalt aufzuspüren und Kriterien der Energieeffizienz in zukünftige Kaufentscheidungen von Elektroartikeln einzubeziehen. Jeder sollte sich bewusstmachen, dass Stromsparen nicht nur die Umwelt, sondern auch den eigenen Geldbeutel schont.

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