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Fünf Energiespartipps zum Tag des Energiesparens

Heute ist der internationale Tag des Energiesparens. Wir geben Ihnen fünf nützliche Tipps zum Strom- und Heizenergiesparen – davon profitiert Ihre Haushaltskasse und das Klima.

Für uns ist heute Feiertag, denn der 5. März ist der internationale Tag des Energiesparens. Ein perfekter Anlass, den Blick einmal ins eigene Zuhause zu richten und zu überprüfen, wo es Einsparpotenziale gibt. Denn von einem effizienten Umgang mit Strom und Heizenergie profitiert nicht nur Ihre Haushaltskasse: Mit jeder Kilowattstunde, die Sie weniger verbrauchen, vermindern Sie auch Ihre CO2-Emissionen. Energiesparen ist also aktiver Klimaschutz.

Ob Verhaltensänderung, Optimierung der Heizanlage oder bessere Kontrolle des eigenen Verbrauchs: Mit diesen 5 Tipps geben wir Ihnen eine Checkliste an die Hand, mit der Sie garantiert zum Energiespar-Profi werden.

1. Lüften bei Kälte

Den Polarwinden zum Trotz: Auch im Winter sollte regelmäßig gelüftet werden, um Schimmel vorzubeugen und für frische Luft zu sorgen. Anstatt aber die Fenster zu kippen, besser die Fenster zwei Mal am Tag für fünf bis zehn Minuten weit öffnen. Fenster auf Kipp sorgen nicht für den gewünschten Luftaustausch, kühlen jedoch die umliegenden Wände aus – die dann energieintensiv wieder aufgewärmt werden müssen. Stoßlüften statt Dauerlüften auf Kipp spart in einer Wohnung mit 70 Quadratmetern 1.400 kWh und 90 Euro im Jahr.

2. Elektronische Geräte ganz ausschalten

Fernseher und DVD-Player sind nicht in Betrieb und trotzdem brennt ein rotes Lämpchen? An PC oder Espressomaschine gibt es keinen richtigen Ausschalter? Dann sind diese Geräte wahrscheinlich im Standby-Betrieb und verbrauchen rund um die Uhr Strom. In einem durchschnittlichen Haushalt macht der Standby-Verbrauch etwa ein Zehntel der Stromrechnung aus. Durch das vollständige Abschalten – wo nötig durch den gezogenen Stecker – kann ein 3-Personen-Haushalt im Jahr ganze 400 Kilowattstunden (kWh) und somit 115 Euro sparen.

3. Heizungspumpen austauschen

Heizungspumpen sind im Schnitt für fast 20 Prozent des Stromverbrauchs eines Hauses verantwortlich. Der Austausch einer alten Heizungspumpe gegen ein hocheffizientes Modell lässt den jährlichen Stromverbrauch in einem Einfamilienhaus mit 125 Quadratmetern um 350 kWh sinken. Das macht rund 105 Euro weniger Stromkosten im Jahr. Für den Pumpentausch gibt es – wie auch für den hydraulischen Abgleich – 30 Prozent staatlichen Zuschuss.

4. Hydraulischen Abgleich durchführen

Wenn es in einzelnen Zimmern trotz aufgedrehter Thermostate nicht richtig warm wird, dann ist entweder Luft in der Heizung oder das Heizsystem ist nicht richtig eingestellt. Mit dem hydraulischen Abgleich kann ein Fachhandwerker für Abhilfe sorgen. In einem Einfamilienhaus mit 125 Quadratmetern sinkt der Heizenergiebedarf so um etwa 1.200 kWh pro Jahr. Das spart jährlich rund 90 Euro. Zusätzlich werden 30 Prozent der Nettokosten der Heizungsoptimierung vom Staat übernommen. Weitere Infos zum Förderprogramm gibt es auf www.co2online.de/heizungsoptimierung.

5. Energieverbrauch kontrollieren

Was motiviert mehr, als Energiesparerfolge schwarz auf weiß zu sehen? Aber auch eine erfolglose Energiespar-Maßnahme will aufgedeckt werden. Bei der regelmäßigen Kontrolle und der Auswertung Ihres Energieverbrauchs hilft Ihnen das kostenlose Energiesparkonto. Das funktioniert wie ein digitales Haushaltsbuch, in das Sie Ihre Zählerstände eintragen. Mit grafischen Darstellungen werden Sparpotenziale sowie Sparerfolge schnell sichtbar. Das Energiesparkonto gibt es online oder per App für iOS und Android.