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Wie kann man Energie speichern?

Wenn die Sonne scheint und der Wind weht, produzieren Photovoltaik- und Windanlagen viel Strom. Was aber passiert bei Flaute oder Bewölkung? Über Möglichkeiten zur Speicherung schreibt das Umweltbundesamt.

Batterien und Akkus(c) iStock/blueskies9

„Gibt es schon ausgereifte Energiespeicher für erneuerbare Energien?“ (Hendrik Falkenstein, Auerbach)

Umweltbundesamt (Pressestelle): „Die Möglichkeiten, Energie zu speichern sind vielfältig. Im Folgenden finden sich einige beispielhaft genannte Techniken:

Pumpspeicherkraftwerke: Pumpspeicherkraftwerke sind elektrische Speicher und besitzen die Fähigkeit, sowohl Energie aufzunehmen als auch abzugeben. Sie dienen vorwiegend der Regelung des Stromnetzes. Moderne Anlagen erreichen einen Speicherwirkungsgrad von über 80 Prozent. Im Bereich der Speichertechnologie gelten Pumpspeicherkraftwerke aufgrund des hohen Wirkungsgrades am ausgereiftesten.

Unterirdische Speicher: Es existieren unterschiedliche Arten von Untergrundspeichern. Zur Speicherung von Windenergie beispielsweise bieten sich unterirdische Kavernen insbesondere in Salzstöcken als Druckluftspeicher an. Die potenziellen Speicherorte befinden sich in Deutschland größtenteils in Küstennähe und damit in der Nähe von Offshore-Windparks. Die Anlagen werden mit einem Wirkungsgrad von zirka 50 Prozent betrieben.

Wärmespeicher: Die Speicherung der Energie aus solarthermischen Anlagen erfolgt in der Regel in Warmwasserspeichern. Es wird zwischen saisonalen Speichern und Kurzzeitspeichern unterschieden. Für die saisonale Wärmespeicherung, das heißt eine Speicherung über mehrere Monate, werden großvolumige Warmwasserspeicher verwendet, die in den Erdboden eingelassen sind. Kurzzeitspeicher (Speicherung über wenige Tage) sind die Klassiker unter den Warmwasserspeichern, die millionenfach in privaten Haushalten zum Einsatz kommen.“

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