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Was sind intelligente Stromnetze?

Bei der Energiewende geht es immer wieder um „Smart Grid“ und „Smart Meter“. Aber was genau bedeuten diese Begriffe? Und wozu sind intelligente Stromnetze nötig? Frauke Rogalla vom Verbraucherzentrale Bundesverband klärt auf.

Das Prinzip von intelligenten Stromnetzen(c) S.John - Fotolia.com

„In der Diskussion um die Energiewende fallen immer wieder die Begriffe ‚Smart Grid‘ und ‚Smart Metering‘. Was genau bedeuten diese Begriffe?“ (Cornelius Froebel, Mettmann)

Frauke Rogalla (Verbraucherzentrale Bundesverband e. V.): „Bisher sind unsere Stromnetze auf die Bereitstellung einer bestimmten Strommenge ausgelegt. Das ‚Smart Grid‘ oder intelligente Stromnetz soll darüber hinaus einen stärkeren Austausch von Informationen über Angebot und Nachfrage von Strom ermöglichen. Die Idee ist, dass auf diese Weise die stark schwankende Energieerzeugung von Wind und Sonne besser genutzt werden kann. Durch einen intelligenten Stromzähler – ein ‚Smart Meter‘ – können Endkunden dann Signale erhalten, wenn besonders viel Strom zur Verfügung steht (wenn zum Beispiel viel Wind weht) und diesen dann günstig nutzen.

Anders herum kann der Zähler auch Daten darüber erfassen, wo gerade Strom gebraucht wird. Durch die genaue Erfassung der Verbrauchsdaten können Verbraucher auch ihren Stromverbrauch kontrollieren und gegebenenfalls leichter Energie sparen. An den richtigen Stellen eingesetzt, könnte ein solches System dazu führen, dass erneuerbare Energien optimaler eingebunden werden und weniger Reservekraftwerke nötig sind.“

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