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Wie umweltfreundlich sind E-Book-Reader?

Viele Nostalgiker hadern noch mit dem E-Book. Doch gerade für Viel-Leser sind die elektronischen Begleiter praktisch. Doch sind sie auch umweltfreundlicher als gedruckte Bücher? Andreas Manhart vom Öko-Institut verrät es.

E-Book oder Buch?(c) iStock/AndreyKrav

„Sind E-Book-Reader umweltfreundlicher als Papierbücher?“ (Mathias Huber, Thalheim)

Andreas Manhart (Öko-Institut): „Ob es umweltfreundlicher ist, aus Papierbüchern zu lesen oder sich einen E-Book-Reader vor die Augen zu halten, kommt auf die Lesemenge an. Viel-Leser, die jährlich zehn oder mehr Bücher auf einem E-Book-Reader lesen, können mit dem elektronischen Gerät zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen.

Denn: Die Herstellung von zehn Büchern mit 200 DIN-A5-Blättern aus Frischfaserpapier verursacht rund elf Kilogramm CO2, Bücher aus Recyclingpapier immer noch rund neun Kilogramm. Bei einem E-Book-Reader dagegen sind es durch Herstellung und Nutzung rund acht Kilogramm CO2.

Der Grund hierfür ist das stromsparende E-Ink-Display eines elektronischen Papiers. Solche Displays kommen ohne Hintergrundbeleuchtung aus und ziehen lediglich beim Umblättern Strom. Ihre Akkus halten bis zu zwei Wochen. Zusätzlich erlauben E-Ink-Displays eine scharfe und kontrastreiche Textdarstellung und somit hohe Lesequalität.

So sparen Leseratten mit einem E-Book-Reader Papier, Energie und Treibhausgase. Wer dann neben Büchern auch noch Zeitungen auf seinem E-Book-Reader liest, schützt Klima und Wälder nachhaltig.“ 

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