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Stromkosten senken leicht gemacht: So geht’s.

Der Stromspiegel zeigt Ihnen Wege und Möglichkeiten, Ihre Sparpotenziale zu erkennen und zu nutzen. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist ein Überblick über den eigenen Stromverbrauch – und eine Einschätzung, in welchen Haushaltsbereichen Sie mehr Strom verbrauchen als nötig. Finden Sie heraus, wie Ihr Haushalt im Vergleich zu anderen steht und was Sie tun können, um Ihren Stromverbrauch zu senken.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Mit dem Stromspiegel eigenen Stromverbrauch einschätzen und Sparpotenziale identifizieren
  • Von Verhaltensänderungen zur effizienten Nutzung von Geräten: Stromspar-Maßnahmen gezielt umsetzen
  • Persönliche Stromspar-Beratung in Anspruch nehmen

Schritt 1 beim Stromkosten senken: Stromrechnung verstehen

Elektrische Geräte werden immer effizienter, trotzdem steigt der Stromverbrauch der Privathaushalte kontinuierlich. Ein gedanklicher Spaziergang durch die eigene Wohnung genügt, um den Grund aufzuzeigen: Computer, DVD-Player, Handy-Ladekabel, elektrische Zahnbürste – dort gibt es einfach mehr elektrische Geräte als vor zehn Jahren. Außerdem leben immer mehr Menschen in 1- und 2-Personen-Haushalten, während es immer weniger größere Haushalte gibt. Und ob eine oder drei Personen – ein Kühlschrank steht in jeder Küche. Mit dem Stromverbrauch steigen natürlich auch die Stromkosten – ein Problem besonders für einkommensschwache Haushalte.

Neben dem Stromverbauch ist auch beim Strompreis ein Anstieg zu verzeichnen, was dazu führt, dass die Stromrechnung höher ausfällt. So kann es vorkommen, dass bei gleichem oder sogar niedrigerem Stromverbrauch mehr zu zahlen ist. Der Stromspiegel will Verbrauchern dabei helfen, ihren Stromverbrauch und ihre Stromkosten zu senken. Denn das ist nicht nur gut für Ihren Geldbeutel, sondern auch für das Klima. Der erste Schritt dafür ist, die eigene Stromrechung zu verstehen und Sparpotenziale zu identifizieren. Nehmen Sie jetzt Ihre Stromrechnung oder einen Kontoauszug zur Hand und vergleichen Sie Ihre Werte mit den Vergleichswerten des Stromspiegels. Ihr Stromverbrauch liegt über dem Durchschnitt vergelichbarer Haushalte? Mit unseren Stromspartipps senken Sie Ihren Verbrauch und sparen Kosten und CO2-Emissionen.

Schritt 2 beim Stromkosten senken: Einsparpotential finden

Das Ziel des Stromspiegels ist klar: Neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Stromnetze ist Energieeffizienz ein weiterer wichtiger Baustein der Energiewende. Etwa ein Fünftel des heimischen Energieverbrauchs, den Pkw ausgenommen, entfällt auf Strom. Viele Haushalte verbrauchen deutlich mehr Strom, als nötig wäre – und emittieren daher unnötig viel CO2.

Dabei gibt es fast in allen Haushalten viele Bereiche, in Strom gespart werden kann. Das bedeutet neben weniger Treibhausgas-Emissionen natürlich auch niedrigere Stromkosten. Wie viel Sie persönlich einsparen können, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Wie hoch ist Ihr jetziger Stromverbrauch im Haushalt? Ein durchschnittlicher 3-Personen-Haushalt ohne elektrische Durchlauferhitzer, der 3.500 Kilowattstunden im Jahr benötigt und damit ein echter Hochverbraucher ist, kann natürlich wesentlich mehr Stromkosten einsparen als ein Haushalt gleicher Größe, der mit 2.000 Kilowattstunden einen niedrigen Stromverbrauch hat. Dennoch gibt es in nahezu jedem Haushalt Schraubstellen, an denen mit ein paar Kniffs Strom und somit Stromkosten gespart werden können.

Die Bandbreite der Maßnahmen reicht dabei vom Wechsel zu Ökostrom – für niedrigere Kosten beim gleichen Verbrauch– über kleine Verhaltensänderungen, wie beispielsweise den Verzicht auf Standby, zu größeren Maßnahmen, wie der Tausch eines alten, energiefressenden Kühlschranks. Jede Maßnahme macht sich bezahlt: Allein durch den Verzicht auf Standby können Sie bis zu 115 Euro im Jahr sparen.

Schritt 3 beim Stromkosten senken: Stromspar-Maßnahmen umsetzen

Ein weiterer Faktor: Wie viel Geld wollen oder können Sie investieren? Geräte ganz ausschalten und so Stand-by-Strom sparen oder die Waschmaschine bei möglichst niedrigerer Temperatur laufen lassen – mit Verhaltensänderungen lassen sich die Stromkosten schon deutlich senken. Um noch mehr Einsparpotenziale auszuschöpfen, muss man jedoch Geld in die Hand nehmen:

Mit einem Thermometer lässt sich die Temperatur im Kühlschrank überprüfen und Energie sparen.(c) www.co2online.de / Phil Dera

Alte Kühlschränke sind beispielsweise echte Stromfresser. Wer sich beim Neukauf für ein besonders energieeffizientes Haushaltsgerät entscheidet, muss zwar mehr ausgeben, der Kauf macht sich aber durch gesunkene Stromkosten schon nach wenigen Jahren bezahlt.

Je nach Ausgangssituation ist es möglich, den Betrag auf der Stromrechnung um rund ein Drittel oder mehr zu senken. Viele Stromspartipps lassen sich ganz einfach sofort umsetzen. Fangen Sie gleich mit dem Stromkosten senken an. Energieeffizienz-Label, schaltbare Steckerleisten, Wäscheständer, Energiesparlampen – es gibt viele Mittel im Kampf gegen zu hohe Stromkosten. Auf dieser Website finden Sie heraus, welche Tipps für Sie am besten passen.

Sie sind nicht allein: Es gibt viele Akteure, von denen Sie sich bei Ihren Stromspar-Bemühungen persönlich vor Ort beraten lassen können.

Weiterführende Links

Quelle: Broschüre „Strom sparen einfach gemacht“ der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.