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Beratungsangebote zum Thema Heizen

Heizung und Warmwasser machen den Großteil des Energieverbrauches von Haushalten und vieler Nichtwohngebäude aus. Die Sparpotenziale sind oft enorm. Eine Übersicht aktuell verfügbarer Beratungsangebote.

(c) iStock/totalpics

Kosten und Umweltbelastung hängen besonders von der Art der Energieträger sowie von der Effizienz der Energieerzeugung und Nutzung ab. Gebäudeeigentümer*innen haben je nach finanziellem Spielraum weitaus mehr Sparmöglichkeiten als die Nutzer*innen. Aber selbst mit kleinen Maßnahmen und Verhaltensänderungen lässt sich die Energie effizienter nutzen. Behörden und Verbände, Klimaschutzagenturen und Handwerksbetriebe bieten zahlreiche Hilfen an, energie- und umweltschonender zu heizen und Wasser zu erwärmen.

Heizenergieverbrauch prüfen, dokumentieren und vergleichen

Besonders motivierend und erfolgversprechend ist es, sich zunächst einen Überblick zu verschaffen über:

  • den eigenen Heizenergieverbrauch
  • die Heizkosten
  • das Sparpotenzial

Den schnellen Vergleich mit anderen Wohngebäuden ermöglichen Heizspiegel. Diese nutzen, ähnlich wie ein Mietspiegel, statistische Werte zur Beurteilung von Heizkosten und Heizenergieverbrauch von zentral beheizten Wohngebäuden. Eine ebenfalls kostenlose erste Einschätzung des wärmetechnischen Zustandes eines Gebäudes und der Höhe der Heizkosten bietet der Online-Ratgeber HeizCheck.  

Weitere kostenlose Online-Ratgeber auf co2online.de

Der Servicebereich der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online, die gemeinsam mit Partnern die Umsetzung des Stromspiegels für Deutschland übernimmt, hält weitere Online-Ratgeber rund ums Thema Heizen und Warmwasser bereit – etwa:

  • zur Überprüfung der alten Heizanlage
  • zur Modernisierung
  • zu kostengünstigen Heizsystemen im Neubau
  • zu Förderprogrammen

Darüber hinaus finden Sie dort im Bereich Energiesparen ausführliche Informationen zu Themen wie Lüftung, Heizungspumpen oder Nachtspeicherheizungen sowie zahlreiche Tipps, wie Sie auch als Mieter*in Ihren Heizenergieverbrauch ohne Komfortverlust drosseln können.

Mit dem Energiesparkonto den Überblick behalten

Wer dauerhaft den Überblick über den eigenen Energieverbrauch sowie die damit verbundenen Kosten behalten möchte, kann das ganz komfortabel mit dem kostenlosen Energiesparkonto erledigen. Das vom Bundesumweltministerium geförderte Online-Werkzeug dokumentiert auch Ihre Sparmaßnahmen und die damit verbundenen Erfolge. In wenigen Schritten können Sie Ihr eigenes Konto einrichten.  

Heizungsanlage optimieren und modernisieren

Ein bislang meist ungenutztes Potenzial, Heizenergie effizient zu nutzen, liegt in der auf den Gebäudebedarf abgestimmten Einstellung der unterschiedlichen Heizungskomponenten. Dafür sorgt ein vom Fachpersonal vorgenommener hydraulischer Abgleich der Heizung. Über diese geringinvestive Maßnahme und weitere klärt die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne „Meine Heizung kann mehr“ auf. Mit dem Online-Ratgeber WärmeCheck können dort Hauseigentümer*innen schnell, individuell und kostenlos herausfinden, wann sich ein hydraulischer Abgleich für ihr Haus lohnt.

Checklisten helfen bei der Heizungsmodernisierung

Ein großes Sparpotenzial steckt in der Modernisierung von Heizungsanlagen. Checklisten für die Heizungsmodernisierung und einen Vergleich verschiedener Heizungstechniken finden Sie auf der Website des Branchenverbandes VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e. V. unter www.intelligent-heizen.info.

Beratung und Bewertung zum Thema Heizen

Eine erste, aber dennoch umfassende Einschätzung, ob Ihr Gebäude energetisch fit ist, gibt der Gebäude-Check der Verbraucherzentrale. Sie erhalten bei diesem Check einen Überblick über Ihren Strom- und Wärmeverbrauch, die Geräteausstattung, die Heizungsanlage und die Gebäudehülle sowie Sparpotentiale. Innerhalb von vier Wochen nach dem Termin erhalten Sie per Post einen standardisierten Kurzbericht (kein Gutachten!) mit den Ergebnissen des Checks sowie Handlungsempfehlungen. Der Gebäude-Check der Verbraucherzentrale Energieberatung kostet regulär 30 Euro. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis ist er kostenfrei.

Energieausweis wichtig beim Immobiliengeschäft  

Wie beim Kauf eines Autos oder eines Kühlschrankes sollte auch bei der Entscheidung für eine Wohnung oder ein Gebäude der Energieverbrauch eine wichtige Rolle spielen. Nicht nur Käufer*innen, auch Mieter*innen sollten sich daher den Energieausweis zeigen lassen, der seit 2009 gesetzlich vorgeschrieben ist. Er informiert über den energetischen Zustand eines Gebäudes und hilft dabei, vor Vertragsabschluss die Kosten für Heizung und Warmwasser abzuschätzen. Ausführliche Informationen über den Energieausweis finden Sie auf der Projektseite zukunft-haus.info der dena.  

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